Originaltext
Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel, von internationaler Bedeutung
Abgeschlossen in Ramsar am 2. Februar 1971 Von der Bundesversammlung genehmigt am 19. Juni 19751 Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 16. Januar 1976 In Kraft getreten für die Schweiz am 16. Mai 1976
(Stand am 11. August 2010)
Die Vertragsparteien,
in der Erkenntnis der wechselseitigen Abhängigkeit des Menschen und seiner Umwelt;
in Anbetracht der grundlegenden ökologischen Bedeutung von Feuchtgebieten als Regulatoren für den Wasserhaushalt und als Lebensraum für eine besondere Pflanzen- und Tierwelt, vor allem für Wat- und Wasservögel;
in der Überzeugung, dass Feuchtgebiete ein Bestandteil des Naturhaushalts von grossem Wert für Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Erholung sind und ihr Verlust unwiederbringlich wäre;
von dem Wunsch geleitet, der fortschreitenden Schmälerung und dem Verlust von Feuchtgebieten jetzt und in Zukunft Einhalt zu gebieten;
in der Erkenntnis, dass Wat- und Wasservögel auf ihrem Zug Ländergrenzen überfliegen und daher als internationale Bestandteile des Naturhaushalts betrachtet werden sollten;
im Vertrauen darauf, dass die Erhaltung der Feuchtgebiete mit ihrer Pflanzen- und Tierwelt durch die Verbindung zukunftsweisender einzelstaatlicher Massnahmen mit aufeinander abgestimmten internationalen Bemühungen gewährleistet werden kann,
sind wie folgt übereingekommen:


Art. 1

1. Feuchtgebiete im Sinne dieses Übereinkommens sind Feuchtwiesen, Moor- und Sumpfgebiete oder Gewässer, die natürlich oder künstlich, dauernd oder zeitweilig, stehend oder fliessend, Süss-, Brack- oder Salzwasser sind, einschliesslich solcher Meeresgebiete, die eine Tiefe von sechs Metern bei Niedrigwasser nicht übersteigen.
2. Die Wat- und Wasservögel im Sinne dieses Übereinkommens sind Vögel, die von Feuchtgebieten ökologisch abhängig sind.


Art. 2

1. Jede Vertragspartei bezeichnet geeignete Feuchtgebiete in ihrem Hoheitsgebiet zur Aufnahme in eine «Liste international bedeutender Feuchtgebiete», die im folgenden als «Liste» bezeichnet und von dem nach Artikel 8 errichteten Sekretariat geführt wird. Die Grenzen des Feuchtgebiets werden genau beschrieben und auf einer Karte eingezeichnet; sie können auch an die Feuchtgebiete anschliessende Ufer- und Küstenbereiche, Inseln oder innerhalb der Feuchtgebiete liegende Meeresgewässer mit einer grösseren Tiefe als sechs Meter bei Niedrigwasser einschliessen, vor allem wenn sie als Lebensraum für Wat- und Wasservögel von Bedeutung sind.
2. Die Feuchtgebiete sollen für die Liste nach ihrer internationalen ökologischen, botanischen, zoologischen, limnologischen und hydrologischen Bedeutung ausgewählt werden. In erster Linie sollen Feuchtgebiete, die während aller Jahreszeiten im Hinblick auf Wat- und Wasservögel von internationaler Bedeutung sind, in die Liste aufgenommen werden.
3. Die Aufnahme eines Feuchtgebiets in die Liste beeinträchtigt nicht die ausschliesslichen Hoheitsrechte der Vertragspartei, in deren Hoheitsgebiet das Feuchtgebiet liegt.
4. Jede Vertragspartei benennt bei Unterzeichnung dieses Übereinkommens oder bei Hinterlegung ihrer Ratifikations- oder Beitrittsurkunde nach Artikel 9 wenigstens ein Feuchtgebiet zur Aufnahme in die Liste.
5. Jede Vertragspartei hat das Recht, weitere Feuchtgebiete innerhalb ihres Hoheitsgebiets der Liste hinzuzufügen, die Grenzen der bereits darin eingetragenen Feuchtgebiete auszudehnen oder sie wegen dringender nationaler Interessen aufzuheben oder enger zu ziehen; die betreffende Vertragspartei unterrichtet so schnell wie möglich die für die laufenden Sekretariatsgeschäfte nach Artikel 8 verantwortliche Organisation oder Regierung über alle derartigen Änderungen.
6. Jede Vertragspartei ist sich sowohl bei der Bezeichnung von Gebieten für die Liste als auch bei Ausübung ihres Rechts, Eintragungen über Feuchtgebiete innerhalb ihres Hoheitsgebiets zu ändern, ihrer internationalen Verantwortung für Erhaltung, Hege und wohlausgewogene Nutzung der Bestände ziehender Wat und Wasservögel bewusst.


Art. 3

1. Die Vertragsparteien planen und verwirklichen ihre Vorhaben in der Weise, dass die Erhaltung der in der Liste geführten Feuchtgebiete und, soweit wie möglich, eine wohlausgewogene Nutzung der übrigen Feuchtgebiete innerhalb ihres Hoheitsgebietes gefördert werden.
2. Jede Vertragspartei trägt dafür Sorge, dass sie so schnell wie möglich unterrichtet wird, wenn die ökologischen Verhältnisse eines in die Liste aufgenommenen Feuchtgebiets innerhalb ihres Hoheitsgebiets sich infolge technologischer Entwicklungen, Umweltverschmutzung oder anderer menschlicher Eingriffe geändert haben, ändern oder wahrscheinlich ändern werden. Die Informationen über solche Veränderungen werden an die nach Artikel 8 für die laufenden Sekretariatsgeschäfte zuständige Organisation oder Regierung unverzüglich weitergeleitet.


Art. 4

1. Jede Vertragspartei fördert die Erhaltung von Feuchtgebieten sowie von Wat- und Wasservögeln dadurch, dass Feuchtgebiete - gleichviel ob sie in der Liste geführt werden oder nicht - zu Schutzgebieten erklärt werden und in angemessenem Umfang für ihre Aufsicht gesorgt wird.
2. Hebt eine Vertragspartei im dringenden nationalen Interesse die Grenzen eines in der Liste geführten Feuchtgebiets auf oder zieht sie dessen Grenzen enger, so soll sie, soweit wie möglich, jeden Verlust von Feuchtgebieten ausgleichen, insbesondere für Wat- und Wasservögel sowie - in demselben oder in einem anderen Gebiet - zum Schutz eines angemessenen Teils des natürlichen Lebensraumes zusätzliche Schutzgebiete schaffen.
3. Die Vertragsparteien fördern die Forschung sowie den Austausch von Daten und Publikationen über Feuchtgebiete einschliesslich ihrer Pflanzen- und Tierwelt.
4. Die Vertragsparteien bemühen sich, durch Hege die Bestände von Wat- und Wasservögeln in geeigneten Feuchtgebieten zu vergrössern.
5. Die Vertragsparteien fördern die Ausbildung von Personal, das zur Forschung, Hege und Aufsicht in Feuchtgebieten befähigt ist.


Art. 5

Die Vertragsparteien konsultieren einander hinsichtlich der Erfüllung der sich aus diesem Übereinkommen ergebenden Verpflichtungen, insbesondere in solchen Fällen, in denen sich ein Feuchtgebiet über das Hoheitsgebiet mehr als einer Vertragspartei erstreckt oder mehrere Vertragsparteien an einem Gewässersystem gemeinsamen Anteil haben. Ferner bemühen sie sich darum, gegenwärtige und künftige Massnahmen und Regelungen zur Erhaltung von Feuchtgebieten mit ihrer Pflanzen- und Tierwelt aufeinander abzustimmen und zu fördern.


Art. 6

1. Es wird eine Konferenz der Vertragsparteien gebildet, welche die Einhaltung des vorliegenden Übereinkommens überwachen und unterstützen soll. Das in Artikel 8 Absatz 1 erwähnte Sekretariat beruft ordentliche Sitzungen der Konferenz in Abständen von höchstens drei Jahren ein, es sei denn, die Konferenz bestimme anders darüber; ausserordentliche Sitzungen beruft das Sekretariat ein, wenn mindestens ein Drittel der Vertragsparteien schriftlich darum ersucht. Die Konferenz der Vertragsparteien bestimmt in jeder ihrer ordentlichen Sitzungen Zeitpunkt und Ort ihrer nächsten ordentlichen Sitzung.2
2. Die Konferenz der Vertragsparteien hat die Aufgabe:3
a) die Erfüllung dieses Übereinkommens zu erörtern;
b) Neueintragungen und Änderungen in der Liste zu erörtern;
c) Informationen nach Artikel 3 Absatz 2 über Veränderungen der ökologischen Verhältnisse der in der Liste geführten Feuchtgebiete zu prüfen;
d) den Vertragsparteien allgemeine oder besondere Empfehlungen hinsichtlich der Erhaltung, Hege und wohlausgewogenen Nutzung von Feuchtgebieten einschliesslich ihrer Pflanzen- und Tierwelt zu geben;
e) zuständige internationale Gremien um die Erstellung von Berichten und Statistiken über Fragen zu ersuchen, die ihrem Wesen nach international sind und Feuchtgebiete betreffen;
f)4 weitere Empfehlungen oder Beschlüsse anzunehmen, die der Funktionsfähigkeit des bestehenden Übereinkommens förderlich sind.
3. Die Vertragsparteien stellen sicher, dass auf allen Ebenen die für die Verwaltung von Feuchtgebieten Verantwortlichen über die Empfehlungen dieser Konferenzen zur Erhaltung, Hege und wohlausgewogenen Nutzung von Feuchtgebieten mit ihrer Pflanzen- und Tierwelt unterrichtet werden und diesen Empfehlungen Rechnung tragen.
4. Die Konferenz der Vertragsparteien verabschiedet in jeder ihrer Sitzungen eine Geschäftsordnung.5
5. Die Konferenz der Vertragsparteien erstellt und überprüft regelmässig die Finanzordnung des bestehenden Übereinkommens. Anlässlich jeder ordentlichen Sitzung verabschiedet sie das Budget für die Erfüllung ihrer Aufgaben mit Zweidrittelsmehrheit der anwesenden und stimmberechtigten Parteien.6
6. Jede Vertragspartei trägt zu diesem Budget nach Massgabe eines Verteilungsschlüssels bei, der von den anwesenden und stimmberechtigten Vertragsparteien anlässlich einer ordentlichen Konferenz der Vertragsparteien einstimmig angenommen wurde.7


Art. 7

1. Zu den Vertretern der Vertragsparteien auf solchen Konferenzen sollen Personen gehören, die aufgrund ihrer Kenntnisse und Erfahrungen, die sie auf Wissenschafts-, Verwaltungs- oder anderen einschlägigen Gebieten gewonnen haben, Experten für Feuchtgebiete oder Wat- und Wasservögel sind.
2. Jede an einer Konferenz vertretene Vertragspartei verfügt über eine Stimme. Die Empfehlungen, Beschlüsse und Entscheide werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden und stimmberechtigten Vertragsparteien angenommen, es sei denn, das Übereinkommen verfüge anders darüber.8


Art. 8

1. Die Internationale Union für die Erhaltung der Natur und der natürlichen Reichtümer (International Union für Conservation of Nature and Natural Resources) nimmt die laufenden Sekretariatsgeschäfte im Rahmen dieses Übereinkommens solange wahr, bis eine Organisation oder Regierung mit Zweidrittelmehrheit aller Vertragsparteien damit beauftragt wird.
2. Die laufenden Sekretariatsgeschäfte umfassen unter anderem:
a) Mitwirkung bei der Einberufung und Durchführung von Konferenzen nach Artikel 6;
b) Führung der Liste «international bedeutender Feuchtgebiete» und Entgegennahme der nach Artikel 2 Absatz 5 von den Vertragsparteien erteilten Informationen über Neueintragungen sowie Ausdehnungen, Aufhebungen oder Einschränkungen der in der Liste geführten Feuchtgebiete;
c) Entgegennahme der nach Artikel 3 Absatz 2 von den Vertragsparteien erteilten Informationen über alle Veränderungen der ökologischen Verhältnisse der in der Liste geführten Feuchtgebiete;
d) Notifizierung aller Vertragsparteien von jeder Änderung der Liste sowie von Veränderungen der ökologischen Verhältnisse der in der Liste geführten Feuchtgebiete sowie Vormerkung dieser Angelegenheiten zur Erörterung auf der nächsten Konferenz;
e) Mitteilung der Empfehlungen der Konferenz zu den oben genannten Änderungen der Liste oder Veränderungen der Verhältnisse der in der Liste geführten Feuchtgebiete an die betroffene Vertragspartei.


Art. 9

1. Dieses Übereinkommen steht auf unbegrenzte Zeit zur Unterzeichnung offen.
2. Jedes Mitglied der Vereinten Nationen, einer ihrer Sonderorganisationen, der Internationalen Atomenergie-Organisation sowie jede Partei der Satzung des Internationalen Gerichtshofs9 kann Partei dieses Übereinkommens werden durch
a) Unterzeichnung ohne Vorbehalt der Ratifikation;
b) Unterzeichnung vorbehaltlich der Ratifikation und nachfolgende Ratifikation;
c) Beitritt.
3. Ratifikation oder Beitritt werden durch die Hinterlegung einer Ratifikations- oder Beitrittsurkunde beim Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (im folgenden als «Verwahrer» bezeichnet) wirksam.


Art. 10

1. Dieses Übereinkommen tritt vier Monate, nachdem sieben Staaten nach Artikel 9 Absatz 2 Parteien dieses Übereinkommens geworden sind, in Kraft.
2. Danach tritt dieses Übereinkommen für jede Vertragspartei vier Monate nach dem Tag der Unterzeichnung ohne Vorbehalt der Ratifikation oder der Hinterlegung der Ratifikations- oder Beitrittsurkunde in Kraft.


Art. 10bis10

1. Dieses Übereinkommen kann auf einer zu diesem Zweck gemäss diesem Artikel anberaumten Sitzung der Vertragsparteien geändert werden.
2. Jede Vertragspartei kann Änderungen vorschlagen.
3. Der Wortlaut eines Änderungsvorschlags und dessen Begründung werden der Organisation oder Regierung übermittelt, welche die laufenden Sekretariatsgeschäfte im Rahmen des Übereinkommens wahrnimmt (im folgenden als «Sekretariat» bezeichnet), und vom Sekretariat umgehend an alle Vertragsparteien weitergeleitet. Stellungnahmen der Vertragsparteien zum Wortlaut werden dem Sekretariat innerhalb von drei Monaten nach dem Zeitpunkt übermittelt, zu dem das Sekretariat den Vertragsparteien die Änderungen mitgeteilt hat. Unmittelbar nach dem Stichtag für die Einreichung der Stellungnahmen übermittelt das Sekretariat den Vertragsparteien alle bis zu diesem Tag eingegangenen Stellungnahmen.
4. Zur Prüfung einer nach Absatz 3 mitgeteilten Änderung beraumt das Sekretariat auf schriftlichen Antrag eines Drittels der Vertragsparteien eine Sitzung der Vertragsparteien an. Das Sekretariat stimmt Zeit und Ort der Sitzung mit den Vertragsparteien ab.
5. Änderungen werden mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden und abstimmenden Vertragsparteien beschlossen.
6. Eine beschlossene Änderung tritt für die Vertragsparteien, die sie angenommen haben, am ersten Tag des vierten Monats nach dem Zeitpunkt in Kraft, zu dem zwei Drittel der Vertragsparteien eine Annahmeurkunde beim Verwahrer hinterlegt haben. Für jede Vertragspartei, die eine Annahmeurkunde nach dem Zeitpunkt hinterlegt, zu dem zwei Drittel der Vertragsparteien Annahmeurkunden hinterlegt haben, tritt die Änderung am ersten Tag des vierten Monats nach dem Zeitpunkt der Hinterlegung ihrer Annahmeurkunde in Kraft.


Art. 11

1. Dieses Übereinkommen bleibt auf unbegrenzte Zeit in Kraft.
2. Jede Vertragspartei kann dieses Übereinkommen nach einem Zeitraum von fünf Jahren, nachdem es für sie in Kraft getreten ist, gegenüber dem Verwahrer schriftlich kündigen. Die Kündigung wird vier Monate nach ihrem Eingang beim Verwahrer wirksam.


Art. 12

1. Der Verwahrer unterrichtet so bald wie möglich alle Staaten, die dieses Übereinkommen unterzeichnet haben oder ihm beigetreten sind, von
a) Unterzeichnungen dieses Übereinkommens;
b) Hinterlegungen von Ratifikationsurkunden zu diesem Übereinkommen;
c) Hinterlegungen von Beitrittsurkunden zu diesem Übereinkommen;
d) dem Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Übereinkommens;
e) Notifikationen von Kündigungen dieses Übereinkommens.
2. Sobald dieses Übereinkommen in Kraft getreten ist, lässt der Verwahrer es beim Sekretariat der Vereinten Nationen nach Artikel 102 ihrer Charta11 eintragen.
Zu Urkund dessen haben die hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Übereinkommen unterschrieben.
Geschehen zu Ramsar am 2. Februar 1971 in einer einzigen Urschrift in deutscher, englischer, französischer und russischer Sprache, wobei jeder Wortlaut gleichermassen verbindlich ist12; die Urschrift wird beim Verwahrer hinterlegt, der allen Vertragsparteien gleichlautende Abschriften übermittelt.
(Es folgen die Unterschriften)


Geltungsbereich am 11. August 201013

 

 

 

 

 
Vertragsstaaten
Ratifikation
Beitritt (B)
Nachfolgeerklärung (N)
Unterzeichnet ohne Ratifikationsvorbehalt (U)

Inkrafttreten


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Ägypten
9. September
1988
9. Januar
1989
Albanien
31. Oktober
1995 B
29. Februar
1996
Algerien
4. November
1983 B
4. März
1984
Antigua und Barbuda
2. Juni
2005 B
2. Oktober
2005
Äquatorialguinea
2. Juni
2003 B
2. Oktober
2003
Argentinien
4. Mai
1992
4. September
1992
Armenien
6. Juli
1993 B
6. November
1993
Aserbaidschan
21. Mai
2001 B
21. September
2001
Australien
8. Mai
1974 U
21. Dezember
1975
Bahrain
27. Oktober
1997 B
27. Februar
1998
Bangladesch
21. Mai
1992 B
21. September
1992
Barbados
12. Dezember
2005 B
12. April
2006
Belarus
10. September
1999 N
21. Dezember
1991
Belgien*
4. März
1986
4. Juli
1986
Belize
22. April
1998 B
22. August
1998
Benin
24. Januar
2000 B
24. Mai
2000
Bolivien
27. Juni
1990 B
27. Oktober
1990
Bosnien und Herzegowina
24. September
2001 N
1. März
1992
Brasilien
24. Mai
1993 B
24. September
1993
Bulgarien*
24. September
1975 U
24. Januar
1976
Burkina Faso
27. Juni
1990 B
27. Oktober
1990
Burundi
5. Juni
2002 B
5. Oktober
2002
Chile
27. Juli
1981 B
27. November
1981
China
31. März
1992 B
31. Juli
1992
Hongkonga
9. Juni
1997
1. Juli
1997
Costa Rica
27. Dezember
1991
27. April
1992
Côte d’Ivoire
27. Februar
1996 B
27. Juni
1996
Dänemark*
2. September
1977 B
2. Januar
1978
Deutschland*
25. Februar
1976
25. Juni
1976
Dominikanische Republik
15. Mai
2002 B
15. September
2002
Dschibuti
22. November
2002 B
22. März
2003
Ecuador
7. September
1990 B
7. Januar
1991
El Salvador
22. Januar
1999
22. Mai
1999
Estland
29. März
1994
29. Juli
1994
Fidschi
11. April
2006 B
11. August
2006
Finnland
28. Mai
1974
21. Dezember
1975
Frankreich
1. Dezember
1986
9. Januar
1989
Gabun
30. Dezember
1986 U
30. April
1987
Gambia
16. September
1996
16. Januar
1997
Georgien
7. Februar
1997 B
7. Juni
1997
Ghana
22. Februar
1988 B
22. Juni
1988
Griechenland
21. August
1975 B
21. Dezember
1975
Guatemala
26. Juni
1990 B
26. Oktober
1990
Guinea
18. November
1992 B
18. März
1993
Guinea-Bissau
14. Mai
1990 B
14. September
1990
Honduras
23. Juni
1993 B
23. Oktober
1993
Indien
1. Oktober
1981 B
1. Februar
1982
Indonesien
8. April
1992 B
8. August
1992
Irak
17. Oktober
2007 B
17. Februar
2008
Iran
23. Juni
1975
21. Dezember
1975
Irland
15. November
1984
15. März
1985
Island
2. Dezember
1977 B
2. April
1978
Israel
12. November
1996
12. März
1997
Italien
14. Dezember
1976
14. April
1977
Jamaika
7. Oktober
1997 B
7. Februar
1998
Japan
17. Juni
1980 B
17. Oktober
1980
Jemen
8. Oktober
1007 B
8. Februar
2008
Jordanien
10. Januar
1977 B
10. Mai
1977
Kambodscha
23. Juni
1999 B
23. Oktober
1999
Kamerun
20. März
2006 B
20. Juli
2006
Kanada
15. Januar
1981 B
15. Mai
1981
Kap Verde
18. Juli
2005 B
18. November
2005
Kasachstan
2. Januar
2007 B
2. Mai
2007
Kenia
5. Juni
1990 B
5. Oktober
1990
Kirgisistan
12. November
2002 B
12. März
2003
Kolumbien
18. Juni
1998 B
18. Oktober
1998
Komoren
9. Februar
1995 B
9. Juni
1995
Kongo (Brazzaville)
18. Juni
1998 B
18. Oktober
1998
Kongo (Kinshasa)
18. Januar
1996 B
18. Mai
1996
Korea (Süd-)
28. März
1997 B
28. Juli
1997
Kroatien
19. November
1992 N
8. Oktober
1991
Kuba
12. April§
2001
12. August
2001
Lesotho
1. Juli
2004 B
1. November
2004
Lettland
25. Juli
1995 B
25. November
1995
Libanon
16. April
1999 B
16. August
1999
Liberia
2. Juli
2003 B
2. November
2003
Libyen
5. April
2000 B
5. August
2000
Liechtenstein
6. August
1991 B
6. Dezember
1991
Litauen
20. August
1993 B
20. Dezember
1993
Luxemburg
15. April
1998
15. August
1998
Madagaskar
25. September
1998 B
25. Januar
1999
Malawi
14. November
1996 B
14. März
1997
Malaysia
10. November
1994
10. März
1995
Mali
25. Mai
1987 B
25. September
1987
Malta
30. September
1988 B
30. September
1988
Marokko
20. Juni
1980 U
20. Oktober
1980
Marshallinseln
13. Juli
2004 B
13. November
2004
Mauretanien
22. Oktober
1982 B
22. Februar
1983
Mauritius
30. Mai
2001
30. September
2001
Mazedonien
4. April
1995 N
17. September
1991
Mexiko
4. Juli
1986 B
4. November
1986
Moldau
20. Juni
2000 B
20. Oktober
2000
Monaco
20. August
1997
20. Dezember
1997
Mongolei
8. Dezember
1997 B
8. April
1998
Montenegro
26. April
2007 N
3. Juni
2006
Mosambik
3. August
2004 B
3. Dezember
2004
Myanmar
17. November
2004 B
17. März
2005
Namibia
23. August
1995 B
23. Dezember
1995
Nepal
17. Dezember
1987 B
17. April
1988
Neuseeland
13. August
1976 U
13. Dezember
1976
Cook-Inseln
13. August
1976 U
13. Dezember
1976
Niue
13. August
1976 U
13. Dezember
1976
Tokelau
13. August
1976 U
13. Dezember
1976
Nicaragua
30. Juli
1997 B
30. November
1997
Niederlande
23. Mai
1980
23. September
1980
Aruba
1. Januar
1986
1. Januar
1986
Niederländische Antillen
23. Mai
1980
23. September
1980
Niger
30. April
1987 U
30. August
1987
Nigeria
2. Oktober
2000 B
2. Februar
2001
Norwegen
9. Juli
1974 U
21. Dezember
1975
Österreich
16. Dezember
1982 B
16. April
1983
Pakistan
23. Juli
1976
23. November
1976
Palau
18. Oktober
2002 B
18. Februar
2003
Panama
26. November
1990 B
26. November
1990
Papua-Neuguinea
16. März
1993 B
16. Juli
1993
Paraguay
7. Juni
1995
7. Oktober
1995
Peru
30. März
1992
30. März
1992
Philippinen
8. Juli
1994 B
8. November
1994
Polen
22. November
1977 B
22. März
1978
Portugal
24. November
1980
24. März
1981
Ruanda
1. Dezember
2005 B
1. April
2006
Rumänien
21. Mai
1991 B
21. September
1991
Russland*
11. Oktober
1976
11. Februar
1977
St. Lucia
19. Februar
2002 B
19. Juni
2002
Sambia
28. August
1991 B
28. Dezember
1991
Samoa
6. Oktober
2004 B
6. Februar
2005
Schweden
5. Dezember
1974 U
21. Dezember
1975
Schweiz
16. Januar
1976
16. Mai
1976
Senegal
11. Juli
1977 B
11. November
1977
Serbien
3. Juli
2001 N
27. April
1992
Seychellen
22. November
2004 B
22. März
2005
Sierra Leone
13. Dezember
1999 B
13. April
2000
Slowakei
31. März
1993 N
1. Januar
1993
Slowenien
5. November
1992 N
25. Juni
1991
Spanien
4. Mai
1982 B
4. September
1982
Sri Lanka
15. Juni
1990 B
15. Oktober
1990
Südafrika
12. März
1975 U
21. Dezember
1975
Sudan
7. Januar
2005 B
7. Mai
2005
Suriname
22. Juli
1985 B
22. November
1985
Syrien
5. März
1998 B
5. Juli
1998
São Tomé und Príncipe
21. August
2006 B
21. Dezember
2006
Tadschikistan
18. Juli
2001 B
18. November
2001
Tansania
13. April
2000 B
13. August
2000
Thailand
13. Mai
1998 U
13. September
1998
Togo
4. Juli
1995 B
4. November
1995
Trinidad und Tobago
21. Dezember
1992 B
21. April
1993
Tschad
13. Juni
1990 B
13. Oktober
1990
Tschechische Republik
26. März
1993 N
1. Januar
1993
Tunesien
24. November
1980 B
24. März
1981
Turkmenistan
3. März
2009 B
3. Juli
2009
Türkei
13. Juli
1994 B
13. November
1994
Uganda
4. März
1988
4. Juli
1988
Ukraine
15. Juli
1997 N
11. Februar
1977
Ungarn*
11. April
1979 B
11. August
1979
Uruguay
22. Mai
1984 B
22. September
1984
Usbekistan
8. Oktober
2001 B
8. Februar
2002
Venezuela
23. November
1988 N
23. März
1989
Vereinigte Arabische Emirate
29. August
2007 B
29. Dezember
2007
Vereinigte Staaten
18. Dezember
1986
18. Dezember
1986
Vereinigtes Königreich
5. Januar
1976
5. Mai
1976
Akrotiri und Dhekelia
28. Juni
2002 B
28. Oktober
2002
Anguilla
15. Februar
1991
15. Juni
1991
Bermudas
5. Januar
1976
5. Mai
1976
Britische Jungferninseln
15. Februar
1991
15. Juni
1991
Britisches Territorium im Indischen Ozean
8. September
1998
8. Januar
1999
Falkland-Inseln und abhängige Gebiete (Südgeorgien und Südliche Sandwich-Inseln)
5. Januar
1976
5. Mai
1976
Gibraltar
5. Januar
1976
5. Mai
1976
Guernsey
8. September
1998
8. Januar
1999
Insel Man
1. Juni
1992
1. Oktober
1992
Jersey
5. Januar
1976
5. Mai
1976
Kaimaninseln
5. Januar
1976
5. Mai
1976
Montserrat
5. Januar
1976
5. Mai
1976
Pitcairn-Inseln (Ducie, Oeno, Henderson und Pitcairn)
5. Januar
1976
5. Mai
1976
St. Helena und Nebengebiete (Ascension und Tristan da Cunha)
5. Januar
1976
5. Mai
1976
Turks- und Caicosinseln
5. Januar
1976
5. Mai
1976
Vietnam*
20. September
1988 B
20. Januar
1989
Zentralafrikanische Republik
5. Oktober
2005 B
5. April
2006
Zypern
11. Juli
2001 B
11. November
2001

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
*
Vorbehalte und Erklärungen.
Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht. Die französi-
schen und englischen Texte können auf der Internetseite der UNESCO eingesehen werden:
http://www.unesco.org/new/en/unesco/
a
Vom 10. Sept. 1979 bis zum 30. Juni 1997 war das Übereink. auf Grund einer Ausdehnungserklärung des Vereinigten Königreichs in Hongkong anwendbar. Seit dem 1. Juli 1997 bildet Hongkong eine Besondere Verwaltungsregion (SAR) der Volksrepublik China. Auf Grund der chinesischen Erklärung vom 1. Juli 1997 ist das Übereink. seit dem 1. Juli 1997 auch in der SAR Hongkong anwendbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


1 S 1976 1139; BBl 1974 II 549  Art. 1 Abs. 1 des BB vom 19. Juni 1975 (AS 1975 2221).
2 Fassung gemäss Änd. vom 28. Mai 1987, von der BVers genehmigt am 16. Dez. 1988 und in Kraft getreten für die Schweiz am 1. Mai 1994 (AS 1995 65; BBl 1988 II 1).
3 Fassung gemäss Änd. vom 28. Mai 1987, von der BVers genehmigt am 16. Dez. 1988 und in Kraft getreten für die Schweiz am 1. Mai 1994 (AS 1995 65 64; BBl 1988 II 1).
4 Eingefügt durch Änd. vom 28. Mai 1987, von der BVers genehmigt am 16. Dez. 1988 und in Kraft getreten für die Schweiz am 1. Mai 1994 (AS 1995 65 64; BBl 1988 II 1).
5 Eingefügt durch Änd. vom 28. Mai 1987, von der BVers genehmigt am 16. Dez. 1988 und in Kraft getreten für die Schweiz am 1. Mai 1994 (AS 1995 65 64; BBl 1988 II 1).
6 Eingefügt durch Änd. vom 28. Mai 1987, von der BVers genehmigt am 16. Dez. 1988 und in Kraft getreten für die Schweiz am 1. Mai 1994 (AS 1995 65 64; BBl 1988 II 1).
7 Eingefügt durch Änd. vom 28. Mai 1987, von der BVers genehmigt am 16. Dez. 1988 und in Kraft getreten für die Schweiz am 1. Mai 1994 (AS 1995 65 64; BBl 1988 II 1).
8 Fassung gemäss Änd. vom 28. Mai 1987, von der BVers genehmigt am 16. Dez. 1988 und in Kraft getreten für die Schweiz am 1. Mai 1994 (AS 1995 65 64; BBl 1988 II 1).
9 SR 0.193.501
10 Eingefügt durch Art. 1 des Prot. vom 3. Dez. 1982, in Kraft für die Schweiz seit 1. Okt. 1986 (AS 1987 380).
11 SR 0.120
12 Fassung dieses Satzteiles gemäss Art. 2 des Prot. vom 3. Dez. 1982, in Kraft für die Schweiz seit 1. Okt. 1986 (AS 1987 380).
13 AS 1976 1145, 1978 306, 1981 460, 1983 142, 1984 1064, 1985 1602, 1987 1007, 1989 184, 1990 1192, 1991 968, 2004 3243, 2005 1521, 2006 4251, 2008 2173 und 2010 3635. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereichs findet sich auf der Internetseite des EDA (http://www.eda.admin.ch/vertraege).

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