0.748.710.2
Übereinkommen zur Bekämpfung der widerrechtlichen Inbesitznahme von Luftfahrzeugen
Abgeschlossen in Den Haag am 16. Dezember 1970 Von der Bundesversammlung genehmigt am 7. Juni 19711 Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 14. September 1971 In Kraft getreten für die Schweiz am 14. Oktober 1971
(Stand am 20. Juni 2007)
Einleitung
Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommen
in der Erwägung, dass widerrechtliche Handlungen der Inbesitznahme eines im Flug befindlichen Luftfahrzeugs oder der Ausübung der Herrschaft darüber die Sicherheit von Personen und Sachen gefährden, den Betrieb von Luftverkehrsdiensten ernstlich beeinträchtigen und das Vertrauen der Völker der Welt in die Sicherheit der Zivilluftfahrt untergraben,
In der Erwägung, dass solche Handlungen Anlass zu ernster Besorgnis geben,
In der Erwägung, dass es zur Abschreckung von solchen Handlungen dringend notwendig ist, geeignete Massnahmen zur Bestrafung der Täter vorzusehen,
haben folgendes vereinbart:


Art. 1

Jede Person, die an Bord eines im Flug befindlichen Luftfahrzeugs
a) widerrechtlich durch Gewalt oder Drohung mit Gewalt oder durch eine andere Form der Einschüchterung dieses Luftfahrzeug in Besitz nimmt oder die Herrschaft darüber ausübt oder eine dieser Handlungen zu begehen versucht oder
b) sich an der Begehung oder der versuchten Begehung einer dieser Handlungen beteiligt,
begeht eine strafbare Handlung (im folgenden als «die strafbare Handlung») bezeichnet.


Art. 2

Jeder Vertragsstaat verpflichtet sich, die strafbare Handlung mit schweren Strafen zu bedrohen.


Art. 3

1. Im Sinne dieses Übereinkommens gilt ein Luftfahrzeug als im Flug befindlich von dem Augenblick an, in dem alle Aussentüren nach dem Einsteigen geschlossen worden sind, bis zu dem Augenblick, in dem eine dieser Türen zum Aussteigen geöffnet wird. Im Fall einer Notlandung gilt der Flug als fortdauernd, bis die zuständigen Behörden die Verantwortung für das Luftfahrzeug und für die Personen und Sachen an Bord übernehmen.
2. Dieses Übereinkommen findet keine Anwendung auf Luftfahrzeuge, die im Militär-, Zoll- oder Polizeidienst verwendet werden.
3. Dieses Übereinkommen findet nur Anwendung, wenn der Abflugort oder der tatsächliche Landeort des Luftfahrzeugs, an Bord dessen die strafbare Handlung begangen wird, ausserhalb des Hoheitsgebiets des Eintragungsstaats dieses Luftfahrzeugs gelegen ist, gleichviel ob es sich um ein Luftfahrzeug auf einem internationalen Flug oder auf einem Inlandflug handelt.
4. In den in Artikel 5 genannten Fällen findet dieses Übereinkommen keine Anwendung, wenn der Abflugort und der tatsächliche Landeort des Luftfahrzeugs, an Bord dessen die strafbare Handlung begangen wird, im Hoheitsgebiet desselben Staates gelegen sind und wenn dieser Staat einer der in jenem Artikel erwähnten Staaten ist.
5. Ungeachtet der Absätze 3 und 4 dieses Artikels finden die Artikel 6, 7, 8 und 10 unabhängig vom Abflugort oder vom tatsächlichen Landeort des Luftfahrzeugs Anwendung, wenn der Täter oder der Verdächtige im Hoheitsgebiet eines anderen Staates als des Eintragungsstaats dieses Luftfahrzeugs aufgefunden wird.


Art. 4

1. Jeder Vertragsstaat trifft die notwendigen Massnahmen, um seine Gerichtsbarkeit über die strafbare Handlung sowie über jede sonstige gewalttätige Handlung gegen Fluggäste oder Besatzungsmitglieder, die der Verdächtige im Zusammenhang mit der strafbaren Handlung begangen hat, in folgenden Fällen zu begründen:
a) wenn die strafbare Handlung an Bord eines in diesem Staat eingetragenen Luftfahrzeugs begangen wird;
b) wenn das Luftfahrzeug, an Bord dessen die strafbare Handlung begangen wird, mit dem noch an Bord befindlichen Verdächtigen in seinem Hoheitsgebiet landet;
c) wenn die strafbare Handlung an Bord eines Luftfahrzeugs begangen wird, das ohne Besatzung an eine Person vermietet wurde, die ihre Hauptbetriebsleitung oder, wenn eine solche nicht besteht, ihren ständigen Aufenthalt in diesem Staat hat.
2. Ebenso trifft jeder Vertragsstaat die notwendigen Massnahmen, um seine Gerichtsbarkeit über die strafbare Handlung für den Fall zu begründen, dass der Verdächtige sich in seinem Hoheitsgebiet befindet und dass der betreffende Staat ihn nicht nach Artikel 8 an einen der in Absatz 1 des vorliegenden Artikels genannten Staaten ausliefert.
3. Dieses Übereinkommen schliesst eine Strafgerichtsbarkeit, die nach nationalem Recht ausgeübt wird, nicht aus.


Art. 5

Vertragsstaaten, die Betriebsgemeinschaften für den Luftverkehr oder internationale Betriebsstellen bilden, welche einer gemeinsamen oder internationalen Eintragung unterliegende Luftfahrzeuge einsetzen, bezeichnen in geeigneter Weise für jedes Luftfahrzeug den Staat unter ihnen, der die Gerichtsbarkeit ausüben und die Eigenschaften des Eintragungsstaats im Sinne dieses Übereinkommens haben soll; sie zeigen dies der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation an, die allen Vertragsstaaten dieses Übereinkommens davon Kenntnis gibt.


Art. 6

1. Hält ein Vertragsstaat, in dessen Hoheitsgebiet sich der Täter oder der Verdächtige befindet, es in Anbetracht der Umstände für gerechtfertigt, so nimmt er ihn in Haft oder trifft andere Massnahmen, um seine Anwesenheit sicherzustellen. Die Haft und die anderen Massnahmen müssen mit dem Recht dieses Staates übereinstimmen; sie dürfen nur so lange aufrechterhalten werden, wie es notwendig ist, um die Einleitung eines Strafverfahrens oder Auslieferungsverfahrens zu ermöglichen.
2. Dieser Staat führt unverzüglich eine vorläufige Untersuchung zur Feststellung des Sachverhalts durch.
3. Einer auf Grund des Absatzes 1 in Haft befindlichen Person wird jede Erleichterung gewährt, damit sie mit dem nächsten zuständigen Vertreter des Staates, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, unmittelbar verkehren kann.
4. Hat ein Staat eine Person auf Grund dieses Artikels in Haft genommen, so zeigt er unverzüglich dem Eintragungsstaat des Luftfahrzeugs, dem in Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe c genannten Staat, dem Staat, dessen Staatsangehörigkeit die in Haft genommene Person besitzt, sowie, wenn er es für angebracht hält, jedem anderen interessierten Staat die Tatsache, dass diese Person in Haft ist, und die Umstände an, welche die Haft rechtfertigen. Der Staat, der die vorläufige Untersuchung nach Absatz 2 durchführt, unterrichtet die genannten Staaten unverzüglich über das Ergebnis der Untersuchung und teilt ihnen mit, ob er seine Gerichtsbarkeit auszuüben beabsichtigt.


Art. 7

Der Vertragsstaat, in dessen Hoheitsgebiet der Verdächtige aufgefunden wird, ist, wenn er ihn nicht ausliefert, verpflichtet, den Fall ohne irgendeine Ausnahme und unabhängig davon, ob die strafbare Handlung in seinem Hoheitsgebiet begangen wurde, seinen zuständigen Behörden zum Zwecke der Strafverfolgung zu unterbreiten. Diese Behörden treffen ihre Entscheidung in der gleichen Weise wie im Fall einer gemeinrechtlichen strafbaren Handlung schwerer Art nach dem Recht dieses Staates.


Art. 8

1. Die strafbare Handlung gilt als eine in jeden zwischen Vertragsstaaten bestehenden Auslieferungsvertrag einbezogene, der Auslieferung unterliegende strafbare Handlung. Die Vertragsstaaten verpflichten sich, die strafbare Handlung als eine der Auslieferung unterliegende strafbare Handlung in jeden zwischen ihnen zu schliessenden Auslieferungsvertrag aufzunehmen.
2. Erhält ein Vertragsstaat, der die Auslieferung vom Bestehen eines Vertrags abhängig macht, ein Auslieferungsersuchen von einem anderen Vertragsstaat, mit dem er keinen Auslieferungsvertrag hat, so steht es ihm frei, dieses Übereinkommen als Rechtsgrundlage für die Auslieferung in Bezug auf die strafbare Handlung anzusehen. Die Auslieferung unterliegt im Übrigen den im Recht des ersuchten Staates vorgesehenen Bedingungen.
3. Vertragsstaaten, welche die Auslieferung nicht vom Bestehen eines Vertrags abhängig machen, erkennen unter sich die strafbare Handlung als eine der Auslieferung unterliegende strafbare Handlung vorbehaltlich der im Recht des ersuchten Staates vorgesehenen Bedingungen an.
4. Die strafbare Handlung wird für die Zwecke der Auslieferung zwischen Vertragsstaaten so behandelt, als sei sie nicht nur an dem Ort, an dem sie sich ereignet hat, sondern auch in den Hoheitsgebieten der Staaten begangen worden, die verpflichtet sind, ihre Gerichtsbarkeit nach Artikel 4 Absatz 1 zu begründen.


Art. 9

1. Ist eine der in Artikel 1 Buchstabe a genannten Handlungen begangen worden oder im Begriff begangen zu werden, so treffen die Vertragsstaaten alle geeigneten Massnahmen, um die Herrschaft des rechtmässigen Kommandanten über das Luftfahrzeug wiederherzustellen oder aufrechtzuerhalten.
2. In den Fällen des Absatzes 1 erleichtert jeder Vertragsstaat, in dem sich das Luftfahrzeug, die Fluggäste oder die Besatzung befinden, so bald wie möglich den Fluggästen und der Besatzung die Fortsetzung der Reise und gibt das Luftfahrzeug und seine Ladung unverzüglich den zum Besitz berechtigten Personen zurück.


Art. 102

1. Die Vertragsstaaten gewähren einander die weitestgehende Hilfe im Zusammenhang mit Verfahren, die in Bezug auf die strafbare Handlung oder sonstige in Artikel 4 genannte Handlungen eingeleitet werden. In allen Fällen ist das Recht des ersuchten Staates anwendbar.
2. Absatz 1 lässt Verpflichtungen auf Grund eines anderen zwei- oder mehrseitigen Vertrags unberührt, der ganz oder teilweise die Rechtshilfe in Strafsachen regelt oder regeln wird.


Art. 11

Jeder Vertragsstaat übermittelt dem Rat der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation in Übereinstimmung mit seinem nationalen Recht so schnell wie möglich alle in seinem Besitz befindlichen sachdienlichen Angaben über
a) die Umstände der strafbaren Handlung;
b) die nach Artikel 9 getroffenen Massnahmen;
c) die in Bezug auf den Täter oder den Verdächtigen getroffenen Massnahmen und insbesondere das Ergebnis eines Auslieferungsverfahrens oder eines anderen Verfahrens.


Art. 12

1. Jede Streitigkeit zwischen zwei oder mehr Vertragsstaaten über die Auslegung oder Anwendung dieses Übereinkommens, die nicht durch Verhandlungen beigelegt werden kann, wird auf Verlangen eines dieser Staaten einem Schiedsverfahren unterworfen. Können sich die Parteien binnen sechs Monaten nach dem Zeitpunkt, zu dem das Schiedsverfahren verlangt worden ist, über seine Ausgestaltung nicht einigen, so kann jede dieser Parteien die Streitigkeit dem Internationalen Gerichtshof unterbreiten, indem sie einen seiner Satzung entsprechenden Antrag stellt.
2. Jeder Staat kann bei der Unterzeichnung oder der Ratifikation des Übereinkommens oder dem Beitritt zu diesem erklären, dass er sich durch Absatz 1 nicht als gebunden betrachtet. Die anderen Vertragsstaaten sind gegenüber einem Vertragsstaat, der einen solchen Vorbehalt gemacht hat, durch Absatz 1 nicht gebunden.
3. Ein Vertragsstaat, der einen Vorbehalt nach Absatz 2 gemacht hat, kann diesen Vorbehalt jederzeit durch eine an die Depositarregierungen gerichtete Notifikation zurückziehen.


Art. 13

1. Dieses Übereinkommen liegt am 16. Dezember 1970 in Den Haag für die Teilnehmerstaaten der vom 1. bis 16. Dezember 1970 in Den Haag abgehaltenen Internationalen Luftrechtskonferenz (im folgenden als «Haager Konferenz» bezeichnet) zur Unterzeichnung auf. Nach dem 31. Dezember 1970 liegt das Übereinkommen für alle Staaten in Moskau, London und Washington zur Unterzeichnung auf. Ein Staat, der dieses Übereinkommen nicht vor seinem Inkrafttreten nach Absatz 3 unterzeichnet, kann ihm jederzeit beitreten.
2. Dieses Übereinkommen bedarf der Ratifikation durch die Unterzeichnerstaaten. Die Ratifikations- und Beitrittsurkunden werden bei den Regierungen der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, des Vereinigten Königreichs Grossbritannien und Nordirland und der Vereinigten Staaten von Amerika hinterlegt, die hiermit zu Depositarregierungen bestimmt werden.
3. Dieses Übereinkommen tritt dreissig Tage nach Hinterlegung der Ratifikationsurkunden durch zehn Unterzeichnerstaaten dieses Übereinkommens, die an der Haager Konferenz teilgenommen haben, in Kraft.
4. Für andere Staaten tritt dieses Übereinkommen mit seinem Inkrafttreten nach Absatz 3 oder dreissig Tage nach Hinterlegung ihrer Ratifikations- oder Beitrittsurkunde in Kraft, je nachdem, welcher Zeitpunkt später liegt.
5. Die Depositarregierungen unterrichten unverzüglich alle Unterzeichnerstaaten und beitretenden Staaten über den Zeitpunkt jeder Unterzeichnung, der Hinterlegung jeder Ratifikations- oder Beitrittsurkunde, des Inkrafttretens dieses Übereinkommens sowie über alle sonstigen Mitteilungen.
6. Die Depositarregierungen lassen dieses Übereinkommen sogleich nach seinem Inkrafttreten gemäss Artikel 102 der Charta der Vereinten Nationen3 und gemäss Artikel 83 des Übereinkommens über die Internationale Zivilluftfahrt (Chicago, 1944)4 registrieren.


Art. 14

1. Jeder Vertragsstaat kann dieses Übereinkommen durch eine an die Depositarregierungen gerichtete schriftliche Notifikation kündigen.
2. Die Kündigung wird sechs Monate nach Eingang der Notifikation bei den Depositarregierungen wirksam.
Zu Urkund dessen haben die unterzeichneten, hierzu von ihren Regierungen befugten Bevollmächtigten dieses Übereinkommen unterschrieben.
Geschehen zu Den Haag am 16. Dezember 1970 in drei Originalausfertigungen, jede in vier verbindlichen Wortlauten in englischer, französischer, russischer und spanischer Sprache.
(Es folgen die Unterschriften)


Geltungsbereich am 20. Juni 20075

 

 

 

 

 
Vertragsstaaten
Ratifikation a
Beitritt (B)
Nachfolgeerklärung (N)

Inkrafttreten


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Afghanistan
29. August
1979
28. September
1979
Ägypten*
28. Februar
1975 B
30. März
1975
Albanien
21. Oktober
1997 B
20. November
1997
Algerien*
6. Oktober
1995 B
5. November
1995
Andorra*
24. September
2004 B
24. Oktober
2004
Angola
12. März
1998 B
11. Februar
1998
Antigua und Barbuda
22. Juli
1985 B
21. August
1985
Äquatorialguinea
3. Januar
1991
2. Februar
1991
Argentinien*
11. September
1972
11. Oktober
1972
Armenien
10. September
2002 B
10. Oktober
2002
Aserbaidschan
3. März
2000 B
2. April
2000
Äthiopien*
26. März
1979
25. April
1979
Australien
9. November
1972
9. Dezember
1972
Bahamas
16. Juli
1976 N
10. Juli
1973
Bahrain*
20. Februar
1984 B
21. März
1984
Bangladesch
28. Juni
1978 B
28. Juli
1978
Barbados
2. April
1973
2. Mai
1973
Belarus*
30. Dezember
1971
29. Januar
1972
Belgien
24. August
1973
23. September
1973
Belize
10. Juni
1998 B
10. Juli
1998
Benin
13. März
1972
12. April
1972
Bhutan
28. Dezember
1988 B
27. Januar
1989
Bolivien
18. Juli
1979 B
17. August
1979
Bosnien und Herzegowina
15. August
1994 N
6. März
1992
Botsuana
28. Dezember
1978 B
27. Januar
1979
Brasilien*
14. Januar
1972
13. Februar
1972
Brunei
16. April
1986 B
16. Mai
1986
Bulgarien
19. Mai
1971
14. Oktober
1971
Burkina Faso
19. Oktober
1987 B
18. November
1987
Chile*
2. Februar
1972
3. März
1972
China*
10. September
1980 B
10. Oktober
1980
Hongkong* b
3. Juni
1997
1. Juli
1997
Macau* c
27. Oktober
1999
20. Dezember
1999
China (Taiwan)
27. Juli
1972
26. August
1972
Cook-Inseln
14. April
2005 B
14. Mai
2005
Costa Rica
9. Juli
1971
14. Oktober
1971
Côte d'Ivoire
9. Januar
1973 B
8. Februar
1973
Dänemark*
17. Oktober
1972
16. November
1972
Deutschland*
11. Oktober
1974
10. November
1974
Dominikanische Republik
22. Juni
1978
22. Juli
1978
Dschibuti
24. November
1992 B
24. Dezember
1992
Ecuador*
14. Juni
1971
14. Oktober
1971
El Salvador
17. Januar
1973
16. Februar
1973
Estland
22. Dezember
1993 B
21. Januar
1994
Fidschi
27. Juli
1972
26. August
1972
Finnland
15. Dezember
1971
14. Januar
1972
Frankreich
18. September
1972
18. Oktober
1972
Gabun
14. Juli
1971
14. Oktober
1971
Gambia
28. November
1978
28. Dezember
1978
Georgien
20. April
1994 B
20. Mai
1994
Ghana
12. Dezember
1973
11. Januar
1974
Grenada
10. August
1978 B
9. September
1978
Griechenland
20. September
1973
20. Oktober
1973
Guatemala*
16. Mai
1979
15. Juni
1979
Guinea
2. Mai
1984 B
1. Juni
1984
Guinea-Bissau
20. August
1976 B
19. September
1976
Guyana
21. Dezember
1972 B
20. Januar
1973
Haiti
9. Mai
1984 B
8. Juni
1984
Honduras
13. April
1987 B
13. Mai
1987
Indien*
12. November
1982
12. Dezember
1982
Indonesien*
27. August
1976
26. September
1976
Irak
4. Januar
1972
3. Februar
1972
Iran
25. Januar
1972
24. Februar
1972
Irland
24. November
1975 B
24. Dezember
1975
Island
29. Juni
1973 B
29. Juli
1973
Israel
16. August
1971
14. Oktober
1971
Italien
19. Februar
1974
21. März
1974
Jamaika
16. September
1983
16. Oktober
1983
Japan
19. April
1971
14. Oktober
1971
Jemen
29. September
1986 B
29. Oktober
1986
Jordanien
16. November
1971
16. Dezember
1971
Kambodscha
8. November
1996
8. Dezember
1996
Kamerun
14. April
1988 B
14. Mai
1988
Kanada
19. Juni
1972
19. Juli
1972
Kap Verde
20. Oktober
1977 B
19. November
1977
Kasachstan
4. April
1995 B
4. Mai
1995
Katar*
26. August
1981
25. September
1981
Kenia
11. Januar
1977 B
10. Februar
1977
Kirgisistan
25. Februar
2000 B
27. März
2000
Kolumbien
3. Juli
1973
2. August
1973
Komoren
1. August
1991 B
31. August
1991
Kongo (Brazzaville)
24. November
1989 B
24. Dezember
1989
Kongo (Kinshasa)
6. Juli
1977 B
5. August
1977
Korea (Nord-)*
28. April
1983 B
28. Mai
1983
Korea (Süd-)
18. Januar
1973 B
17. Februar
1973
Kroatien
12. Juni
1993 N
8. Oktober
1991
Kuba*
27. November
2001 B
27. Dezember
2001
Kuwait*
25. Mai
1979
24. Juni
1979
Laos
27. März
1989
26. April
1989
Lesotho
27. Juli
1978 B
26. August
1978
Lettland
23. Oktober
1998 B
22. November
1998
Libanon
10. August
1973 B
9. September
1973
Liberia
1. Februar
1982 B
3. März
1982
Libyen*
4. Oktober
1978 B
3. November
1978
Liechtenstein
23. Februar
2001
25. März
2001
Litauen
4. Dezember
1996 B
3. Januar
1997
Luxemburg
22. November
1978
21. Dezember
1978
Madagaskar
18. November
1986 B
18. Dezember
1986
Malawi*
21. Dezember
1972 B
20. Januar
1973
Malaysia
4. Mai
1985
3. Juni
1985
Malediven
1. September
1987 B
1. Oktober
1987
Mali
17. August
1971 B
14. Oktober
1971
Malta
14. Juni
1991 B
14. Juli
1991
Marokko*
24. Oktober
1975 B
23. November
1975
Marshallinseln
31. Mai
1989 B
30. Juni
1989
Mauretanien
1. November
1978 B
1. Dezember
1978
Mauritius
25. April
1983 B
25. Mai
1983
Mazedonien
7. Januar
1998 N
17. November
1991
Mexiko
19. Juli
1972
18. August
1972
Moldau
21. Mai
1997 B
20. Juni
1997
Monaco
3. Juni
1983 B
3. Juli
1983
Mongolei*
8. Oktober
1971
7. November
1971
Montenegro
9. Januar
2007 N
3. Juni
2006
Mosambik*
16. Januar
2003 B
15. Februar
2003
Myanmar
20. Mai
1996 B
19. Juni
1996
Namibia
4. November
2005 B
4. Dezember
2005
Nauru
17. Mai
1984 B
16. Juni
1984
Nepal
10. Januar
1979 B
9. Februar
1979
Neuseeland*
12. Februar
1974
14. März
1974
Nicaragua
6. November
1973 B
6. Dezember
1973
Niederlande*
27. August
1973
26. September
1973
Aruba
20. Dezember
1985
1. Januar
1986
Niederländische Antillen

 

 
11. Juli
1974
Niger
15. Oktober
1971
14. November
1971
Nigeria
3. Juli
1973 B
2. August
1973
Norwegen
23. August
1971
14. Oktober
1971
Oman*
2. Februar
1977 B
4. März
1977
Österreich
11. Februar
1974
13. März
1974
Pakistan
29. November
1973
29. Dezember
1973
Palau
3. August
1995 B
2. September
1995
Panama
10. März
1972
9. April
1972
Papua-Neuguinea*
4. Dezember
1975 N
16. September
1975
Paraguay
4. Februar
1972
5. März
1972
Peru*
28. April
1978 B
28. Mai
1978
Philippinen
26. März
1973
25. April
1973
Polen*
21. März
1972
20. April
1972
Portugal*
27. November
1972
27. Dezember
1972
Ruanda
3. November
1987
3. Dezember
1987
Rumänien*
10. Juli
1972
9. August
1972
Russland
24. September
1971
24. Oktober
1971
Sambia
3. März
1987 B
2. April
1987
Samoa
9. Juli
1998 B
8. August
1998
São Tomé und Príncipe
8. Mai
2006 B
7. Juni
2006
Saudi-Arabien*
14. Juni
1974 B
14. Juli
1974
Schweden
7. Juli
1971
14. Oktober
1971
Schweiz
14. September
1971
14. Oktober
1971
Senegal
3. Februar
1978
5. März
1978
Serbien
23. Juli
2001 N
27. April
1992
Seychellen
29. Dezember
1978 B
28. Januar
1979
Sierra Leone
13. November
1974
13. Dezember
1974
Simbabwe
6. Februar
1989 B
8. März
1989
Singapur
12. April
1978
12. Mai
1978
Slowakei
13. Dezember
1995
1. Januar
1993
Slowenien
27. Mai
1992 N
25. Juni
1991
Spanien
30. Oktober
1972
29. November
1972
Sri Lanka
30. Mai
1978 B
29. Juni
1978
St. Lucia
8. November
1983 B
8. Dezember
1983
St. Vincent und die Grenadinen
29. November
1991 B
29. Dezember
1991
Südafrika*
30. Mai
1972
29. Juni
1972
Sudan
18. Januar
1979 B
17. Februar
1979
Suriname
27. Oktober
1978 N
25. November
1975
Swasiland
27. Dezember
1999 B
26. Januar
2000
Syrien*
10. Juli
1980 B
9. August
1980
Tadschikistan
29. Februar
1996 B
30. März
1996
Tansania
9. August
1983 B
8. September
1983
Thailand
16. Mai
1978
15. Juni
1978
Togo
9. Februar
1979 B
11. März
1979
Tonga
21. Februar
1977 B
23. März
1977
Trinidad und Tobago
31. Januar
1972
1. März
1972
Tschad
12. Juli
1972
11. August
1972
Tschechische Republik
14. November
1994 N
1. Januar
1993
Tunesien*
2. Dezember
1981 B
1. Januar
1982
Türkei
17. April
1973
17. Mai
1973
Turkmenistan
25. Mai
1999 B
24. Juni
1999
Uganda
27. März
1972 B
26. April
1972
Ukraine*
21. Februar
1972
22. März
1972
Ungarn
13. August
1971
14. Oktober
1971
Uruguay
12. Januar
1977 B
11. Februar
1977
Usbekistan
7. Februar
1994 B
9. März
1994
Vanuatu
22. Februar
1989 B
24. März
1989
Venezuela
7. Juli
1983
6. August
1983
Vereinigte Arabische Emirate
14. April
1981 B
14. Mai
1981
Vereinigtes Königreich*
22. Dezember
1971
21. Januar
1972
Anguilla
22. Dezember
1971
21. Januar
1972
Britische Salomon-Inseln
22. Dezember
1971
21. Januar
1972
Gebiete unter territorialer
Souveränität des Vereinigten
Königreichs
22. Dezember
1971
21. Januar
1972
Vereinigte Staaten
14. September
1971
14. Oktober
1971
Vietnam*
17. September
1979 B
17. Oktober
1979
Zentralafrikanische Republik
1. Juli
1991 B
31. Juli
1991
Zypern
6. Juni
1972 B
6. Juli
1972

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
*
Vorbehalte und Erklärungen.
Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht, mit Ausnahme jener der Schweiz. Die englischen Texte können auf der Internet-Seite der Internationalen Zivilluftfahrtsorganisation: http://www.icao.int/cgi/goto_m.pl?/icao/en/leb/treaty.htm eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden.
a
Die Ratifikations- oder Beitrittsurkunden werden bei den Regierungen der Vereinigten Staaten von Amerika, des Vereinigten Königreichs und der Russischen Föderation hinterlegt, sei es gleichzeitig oder zu verschiedenen Zeitpunkten oder aber nur bei einer oder mehreren dieser Regierungen. Die in der Liste enthaltenen Daten betreffen die zuerst stattgefundene Hinterlegung.
b
Vom 21. Januar 1972 bis zum 30. Juni 1997 war das Übereinkommen auf Grund einer Ausdehnungserklärung des Vereinigten Königreichs in Hongkong anwendbar. Seit dem 1. Juli 1997 bildet Hongkong eine besondere Verwaltungsregion (SAR) der Volksrepublik China. Auf Grund der chinesischen Erklärung vom 6. Juni 1997 ist das Übereinkommen seit dem 1. Juli 1997 auch in der SAR Hongkong anwendbar.
c
Vom 19. Juli 1999 bis zum 19. Dezember 1999 war das Übereinkommen auf Grund einer Ausdehnungserklärung Portugals in Macau anwendbar. Seit dem 20. Dezember 1999 bildet Macau eine besondere Verwaltungsregion (SAR) der Volksrepublik China. Auf Grund der chinesischen Erklärung vom 13. Dezember 1999 ist das Übereinkommen seit dem 20. Dezember 1999 auch in der SAR Macau anwendbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


1 AS 1971 1511
2 Für die Rechtshilfe zwischen der Schweiz und den Vereinigten Staaten von Amerika, siehe Art. 36 des BG vom 3. Okt. 1975 zum Staatsvertrag mit den Vereinigten Staaten von Amerika über gegenseitige Rechtshilfe in Strafsachen (SR 351.93).
3 SR 0.120
4 SR 0.748.0
5 Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereiches findet sich auf der Internetseite des EDA (http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/topics/intla/intrea/dbstv.html).

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