Übersetzung1
Übereinkommen Nr. 105 über die Abschaffung der Zwangsarbeit
Angenommen in Genf am 25. Juni 1957 Von der Bundesversammlung genehmigt am 18. Juni 19582 Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 18. Juli 1958 In Kraft getreten für die Schweiz am 18. Juli 1959
(Stand am 17. August 2010)
Die Allgemeine Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation,
die vom Verwaltungsrat des Internationalen Arbeitsamtes nach Genf einberufen wurde und am 5. Juni 1957 zu ihrer vierzigsten Tagung zusammengetreten ist,
hat die Frage der Zwangsarbeit geprüft, die den vierten Gegenstand ihrer Tagesordnung bildet,
hat die Bestimmungen des Übereinkommens über Zwangsarbeit, 19303, zur Kenntnis genommen,
hat zur Kenntnis genommen, dass das Übereinkommen über Sklaverei, 19264, bestimmt, dass zweckmässige Massnahmen ergriffen werden sollen, um zu verhüten, dass die Pflicht- oder Zwangsarbeit der Sklaverei ähnliche Zustände herbeiführt, und dass das Zusätzliche Übereinkommen über die Abschaffung der Sklaverei, des Sklavenhandels und sklavereiähnlicher Einrichtungen und Gepflogenheiten, 19565, die völlige Abschaffung der Schuldknechtschaft und der Leibeigenschaft vorsieht,
hat zur Kenntnis genommen, dass das Übereinkommen über den Lohnschutz, 1949, bestimmt, dass der Lohn in regelmässigen Zeitabschnitten bezahlt werden muss, und Lohnzahlungsmethoden untersagt, die dem Arbeitnehmer in Wirklichkeit die Möglichkeit nehmen, sein Arbeitsverhältnis zu beenden,
hat beschlossen, verschiedene weitere Anträge anzunehmen betreffend die Abschaffung gewisser Formen der Zwangs- oder Pflichtarbeit, durch die eine Verletzung der Menschenrechte gegeben ist, auf die in der Charta der Vereinten Nationen6 hingewiesen wird und die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verkündet werden, und
dabei bestimmt, dass diese Anträge die Form eines internationalen Übereinkommens erhalten sollen.
Die Konferenz nimmt heute, am 25. Juni 1957, das folgende Übereinkommen an, das als Übereinkommen über die Abschaffung der Zwangsarbeit, 1957, bezeichnet wird.


Art. 1

Jedes Mitglied der Internationalen Arbeitsorganisation, das dieses Übereinkommen ratifiziert, verpflichtet sich, die Zwangs- oder Pflichtarbeit zu beseitigen und in keiner Form zu verwenden
a. als Mittel politischen Zwanges oder politischer Erziehung oder als Strafe gegenüber Personen, die gewisse politische Ansichten haben oder äussern oder die ihre ideologische Gegnerschaft gegen die bestehende politische, soziale oder wirtschaftliche Ordnung bekunden;
b. als Methode der Rekrutierung und Verwendung von Arbeitskräften für Zwecke der wirtschaftlichen Entwicklung;
c. als Massnahme der Arbeitsdisziplin;
d. als Strafe für die Teilnahme an Streiks;
e. als Massnahme rassischer, sozialer, nationaler oder religiöser Diskriminierung.


Art. 2

Jedes Mitglied der Internationalen Arbeitsorganisation, das dieses Übereinkommen ratifiziert, verpflichtet sich, wirksame Massnahmen zur sofortigen und vollständigen Abschaffung der in Artikel 1 dieses Übereinkommens bezeichneten Zwangs- oder Pflichtarbeit zu ergreifen.


Art. 3

Die förmlichen Ratifikationen dieses Übereinkommens sind dem Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes zur Eintragung mitzuteilen.


Art. 4

1. Dieses Übereinkommen bindet nur diejenigen Mitglieder der Internationalen Arbeitsorganisation, deren Ratifikation durch den Generaldirektor eingetragen ist.
2. Es tritt in Kraft zwölf Monate, nachdem die Ratifikation zweier Mitglieder durch den Generaldirektor eingetragen worden sind.
3. In der Folge tritt dieses Übereinkommen für jedes Mitglied zwölf Monate nach der Eintragung seiner Ratifikation in Kraft.


Art. 5

1. Jedes Mitglied, das dieses Übereinkommen ratifiziert hat, kann es nach Ablauf von zehn Jahren, gerechnet von dem Tag, an dem es zum ersten Mal in Kraft getreten ist, durch Anzeige an den Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes kündigen. Die Kündigung wird von diesem eingetragen. Ihre Wirkung tritt erst ein Jahr nach der Eintragung ein.
2. Jedes Mitglied, das dieses Übereinkommen ratifiziert hat und innerhalb eines Jahres nach Ablauf des im vorigen Absatz genannten Zeitraumes von zehn Jahren von dem in diesem Artikel vorgesehenen Kündigungsrecht keinen Gebrauch macht, bleibt für einen weiteren Zeitraum von zehn Jahren gebunden. In der Folge kann es dieses Übereinkommen jeweils nach Ablauf eines Zeitraumes von zehn Jahren nach Massgabe dieses Artikels kündigen.


Art. 6

1. Der Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes gibt allen Mitgliedern der Internationalen Arbeitsorganisation Kenntnis von der Eintragung aller Ratifikationen und Kündigungen, die ihm von den Mitgliedern der Organisation mitgeteilt werden.
2. Der Generaldirektor wird die Mitglieder der Organisation, wenn er ihnen von der Eintragung der zweiten Ratifikation, die ihm mitgeteilt wird, Kenntnis gibt, auf den Zeitpunkt aufmerksam machen, in dem dieses Übereinkommen in Kraft tritt.


Art. 7

Der Generaldirektor des Internationalen Arbeitsamtes übermittelt dem Generalsekretär der Vereinten Nationen zwecks Eintragung nach Artikel 102 der Charta der Vereinten Nationen vollständige Auskünfte über alle von ihm nach Massgabe der vorausgehenden Artikel eingetragenen Ratifikationen und Kündigungen.


Art. 8

Der Verwaltungsrat des Internationalen Arbeitsamtes hat, so oft er es für nötig erachtet, der Allgemeinen Konferenz einen Bericht über die Durchführung dieses Übereinkommens zu erstatten und zu prüfen, ob die Frage seiner gänzlichen oder teilweisen Abänderung auf die Tagesordnung der Konferenz gesetzt werden soll.


Art. 9

1. Nimmt die Konferenz ein neues Übereinkommen an, welches das vorliegende Übereinkommen ganz oder teilweise abändert, und sieht das neue Übereinkommen nichts anderes vor, so gelten folgende Bestimmungen:
a. Die Ratifikation des neugefassten Übereinkommens durch ein Mitglied schliesst ohne weiteres die sofortige Kündigung des vorliegenden Übereinkommens in sich ohne Rücksicht auf Artikel 5, vorausgesetzt, dass das neugefasste Übereinkommen in Kraft getreten ist.
b. Vom Zeitpunkt des Inkrafttretens des neugefassten Übereinkommens an kann das vorliegende Übereinkommen von den Mitgliedern nicht mehr ratifiziert werden.
2. Indessen bleibt das vorliegende Übereinkommen nach Form und Inhalt jedenfalls in Kraft für die Mitglieder, die dieses, aber nicht das neugefasste Übereinkommen ratifiziert haben.


Art. 10

Der französische und der englische Wortlaut dieses Übereinkommens sind in gleicher Weise massgebend.


Geltungsbereich am 17. August 20107

 

 

 

 

 
Vertragsstaaten
Ratifikation
Nachfolgeerklärung (N)

Inkrafttreten


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Afghanistan
16. Mai
1963
16. Mai
1964
Ägypten
23. Oktober
1958
23. Oktober
1959
Albanien
27. Februar
1997
27. Februar
1998
Algerien
12. Juni
1969
12. Juni
1970
Angola
4. Juni
1976 N
4. Juni
1976
Antigua und Barbuda
2. Februar
1983 N
2. Februar
1983
Äquatorialguinea
13. August
2001
13. August
2002
Argentinien
18. Januar
1960
18. Januar
1961
Armenien
17. Dezember
2004
17. Dezember
2005
Aserbaidschan
9. August
2000
9. August
2001
Äthiopien
24. März
1999
24. März
2000
Australien
7. Juni
1960
7. Juni
1961
Norfolk-Insel
5. Oktober
1961
5. Oktober
1961
Bahamas
25. Mai
1976 N
25. Mai
1976
Bahrain
14. Juli
1998
14. Juli
1999
Bangladesch
22. Juni
1972 N
22. Juni
1972
Barbados
8. Mai
1967 N
8. Mai
1967
Belarus
25. September
1995
25. September
1996
Belgien
23. Januar
1961
23. Januar
1962
Belize
15. Dezember
1983 N
15. Dezember
1983
Benin
22. Mai
1961
22. Mai
1962
Bolivien
11. Juni
1990
11. Juni
1991
Bosnien und Herzegowina
15. November
2000
15. November
2001
Botsuana
5. Juni
1997
5. Juni
1998
Brasilien
18. Juni
1965
18. Juni
1966
Bulgarien
23. März
1999
23. März
2000
Burkina Faso
25. August
1997
25. August
1998
Burundi
11. März
1963 N
11. März
1963
Chile
1. Februar
1999
1. Februar
2000
China

 

 

 

 
Hongkonga
6. Juni
1997
1. Juli
1997
Macaub c
20. Dezember
1999
20. Dezember
1999
Costa Rica
4. Mai
1959
4. Mai
1960
Côte d’Ivoire
5. Mai
1961
5. Mai
1962
Dänemark
17. Januar
1958
17. Januar
1959
Färöer
17. Januar
1958
17. Januar
1959
Grönland
17. Januar
1958
17. Januar
1959
Deutschland
22. Juni
1959
22. Juni
1960
Dominica
28. Februar
1983 N
28. Februar
1983
Dominikanische Republik
23. Juni
1958
23. Juni
1959
Dschibuti
3. August
1978 N
3. August
1978
Ecuador
5. Februar
1962
5. Februar
1963
El Salvador
18. November
1958
18. November
1959
Eritrea
22. Februar
2000
22. Februar
2001
Estland
7. Februar
1996
7. Februar
1997
Fidschi
19. April
1974 N
19. April
1974
Finnland
27. Mai
1960
27. Mai
1961
Frankreich*
18. Dezember
1969
18. Dezember
1970
Französisch Guyana
27. November
1974
27. November
1974
Französisch Polynesien
27. November
1974
27. November
1974
Guadeloupe
27. November
1974
27. November
1974
Martinique
27. November
1974
27. November
1974
Neukaledonien
27. November
1974
27. November
1974
Réunion
27. November
1974
27. November
1974
St. Pierre und Miquelon
27. November
1974
27. November
1974
Gabun
29. Mai
1961
29. Mai
1962
Gambia
4. September
2000
4. September
2001
Georgien
23. September
1996
23. September
1997
Ghana
15. Dezember
1958
15. Dezember
1959
Grenada
9. Juli
1979 N
9. Juli
1979
Griechenland
30. März
1962
30. März
1963
Guatemala
9. Dezember
1959
9. Dezember
1960
Guinea
11. Juli
1961
11. Juli
1962
Guinea-Bissau
21. Februar
1977 N
21. Februar
1977
Guyana
8. Juni
1966 N
8. Juni
1966
Haiti
4. März
1958
4. März
1959
Honduras
4. August
1958
4. August
1959
Indien
18. Mai
2000
18. Mai
2001
Indonesien
7. Juni
1999
7. Juni
2000
Irak
15. Juni
1959
15. Juni
1960
Iran
13. April
1959
13. April
1960
Irland
11. Juni
1958
11. Juni
1959
Island
29. November
1960
29. November
1961
Israel
10. April
1958
10. April
1959
Italien
15. März
1968
15. März
1969
Jamaika
26. Dezember
1962 N
26. Dezember
1962
Jemend
14. April
1969 N
14. April
1969
Jordanien
31. März
1958
31. März
1959
Kamerun
3. September
1962 N
3. September
1962
Kanada
14. Juli
1959
14. Juli
1960
Kap Verde
3. April
1979 N
3. April
1979
Kasachstan
18. Mai
2001
18. Mai
2002
Katar
2. Februar
2007
2. Februar
2008
Kenia
13. Januar
1964 N
13. Januar
1964
Kirgisistan
18. Februar
1999
18. Februar
2000
Kiribati
3. Februar
2000 N
3. Februar
2000
Kolumbien
7. Juni
1963
7. Juni
1964
Komoren
23. Oktober
1978 N
23. Oktober
1978
Kongo (Brazzaville)
26. November
1999
26. November
2000
Kongo (Kinshasa)
20. Juni
2001
20. Juni
2002
Kroatien
5. März
1997
5. März
1998
Kuba
2. Juni
1958
2. Juni
1959
Kuwait
21. September
1961
21. September
1962
Lesotho
14. Juni
2001
14. Juni
2002
Lettland
27. Januar
1992
27. Januar
1993
Libanon
1. Juni
1977
1. Juni
1978
Liberia
25. Mai
1962
25. Mai
1963
Libyen
13. Juni
1961
13. Juni
1962
Litauen
26. September
1994
26. September
1995
Luxemburg
24. Juli
1964
24. Juli
1965
Madagaskar
6. Juni
2007
6. Juni
2008
Malawi
19. November
1999
19. November
2000
Mali
28. Mai
1962
28. Mai
1963
Malta
4. Januar
1965 N
4. Januar
1965
Marokko
1. Dezember
1966
1. Dezember
1967
Mauretanien
3. April
1997
3. April
1998
Mauritius
2. Dezember
1969 N
2. Dezember
1969
Mazedonien
15. Juli
2003
15. Juli
2004
Mexiko
1. Juni
1959
1. Juni
1960
Moldau
10. März
1993
10. März
1994
Mongolei
15. März
2005
15. März
2006
Montenegro
3. Juni
2006 N
3. Juni
2006
Mosambik
6. Juni
1977
6. Juni
1978
Namibia
15. November
2000
15. November
2001
Nauru
5. September
1968 N
5. September
1968
Nepal
30. August
2007
30. August
2008
Neuseeland
14. Juni
1968
14. Juni
1969
Cook-Inseln
28. September
1973
28. September
1973
Niue
14. Juni
1968
14. Juni
1969
Tokelau
14. Juni
1968
14. Juni
1969
Nicaragua
31. Oktober
1967
31. Oktober
1968
Niederlande
18. Februar
1959
18. Februar
1960
Aruba
1. Januar
1986
18. Februar
1960
Niederländische Antillen
18. Februar
1959
18. Februar
1960
Niger
23. März
1962
23. März
1963
Nigeria
17. Oktober
1960 N
17. Oktober
1960
Norwegen
14. April
1958
14. April
1959
Oman
21. Juli
2005
21. Juli
2006
Österreich
5. März
1958
5. März
1959
Pakistan
15. Februar
1960
15. Februar
1961
Panama
16. Mai
1966
16. Mai
1967
Papua-Neuguinea
1. Mai
1976 N
1. Mai
1976
Paraguay
16. Mai
1968
16. Mai
1969
Peru
6. Dezember
1960
6. Dezember
1961
Philippinen
17. November
1960
17. November
1961
Polen
30. Juli
1958
30. Juli
1959
Portugal
23. November
1959
23. November
1960
Ruanda
18. September
1962 N
18. September
1962
Rumänien
3. August
1998
3. August
1999
Russland
2. Juli
1998
2. Juli
1999
St. Kitts und Nevis
12. Oktober
2000
12. Oktober
2001
St. Lucia
14. Mai
1980 N
14. Mai
1980
St. Vincent und die Grenadinen
21. Oktober
1998 N
31. Mai
1995
Sambia
22. Februar
1965
22. Februar
1966
Samoa
30. Juni
2008
30. Juni
2009
San Marino
1. Februar
1995
1. Februar
1996
Sao Tomé und Principe
4. Mai
2005
4. Mai
2006
Saudi-Arabien
15. Juni
1978
15. Juni
1979
Schweden
2. Juni
1958
2. Juni
1959
Schweiz
18. Juli
1958
18. Juli
1959
Senegal
28. Juli
1961
28. Juli
1962
Serbien
10. Juli
2003
10. Juli
2004
Seychellen
6. Februar
1978 N
6. Februar
1978
Sierra Leone
13. Juni
1961 N
13. Juni
1961
Simbabwe
27. August
1998
27. August
1999
Slowakei
29. September
1997
29. September
1998
Slowenien
24. Juni
1997
24. Juni
1998
Somalia
18. November
1960 N
18. November
1960
Spanien
6. November
1967
6. November
1968
Sri Lanka
7. Januar
2003
7. Januar
2004
Südafrika
5. März
1997
5. März
1998
Sudan
22. Oktober
1970
22. Oktober
1971
Suriname
15. Juni
1976 N
15. Juni
1976
Swasiland
28. Februar
1979
28. Februar
1980
Syrien
23. Oktober
1958
23. Oktober
1959
Tadschikistan
23. September
1999
23. September
2000
Tansania
22. Juni
1964 N
22. Juni
1964
Thailand
2. Dezember
1969
2. Dezember
1970
Togo
10. Juli
1999
10. Juli
2000
Trinidad und Tobago
24. Mai
1963 N
24. Mai
1963
Tschad
8. Juni
1961
8. Juni
1962
Tschechische Republik
6. August
1996
6. August
1997
Tunesien
12. Januar
1959
12. Januar
1960
Türkei
29. März
1961
29. März
1962
Turkmenistan
15. Mai
1997
15. Mai
1998
Uganda
4. Juni
1963 N
4. Juni
1963
Ukraine
14. Dezember
2000
14. Dezember
2001
Ungarn
4. Januar
1994
4. Januar
1995
Uruguay
22. November
1968
22. November
1969
Usbekistan
15. Dezember
1997
15. Dezember
1998
Vanuatu
28. August
2006
28. August
2007
Venezuela
16. November
1964
16. November
1965
Vereinigte Arabische Emirate
24. Februar
1997
24. Februar
1998
Vereinigtes Königreich
30. Dezember
1957
17. Januar
1959
Anguilla
20. August
1958
17. Januar
1959
Bermudas
10. Juni
1958
17. Januar
1959
Britische Jungferninseln
8. Juli
1958
17. Januar
1959
Falklandinseln
8. Juli
1958
17. Januar
1959
Gibraltar
10. Juni
1958
17. Januar
1959
Guernsey
17. März
1959
17. März
1959
Insel Man
17. März
1959
17. März
1959
Jersey
17. März
1959
17. März
1959
Montserrat
10. Juni
1958
17. Januar
1959
St. Helena
10. Juni
1958
17. Januar
1959
Vereinigte Staaten*
25. September
1991
25. September
1992
Zentralafrikanische Republik
9. Juni
1964
9. Juni
1965
Zypern
23. September
1960 N
23. September
1960

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
*
Vorbehalte und Erklärungen.

 
Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Internationalen Arbeitsorganisation: http://www.ilo.org/ilolex/french/convdisp1.htm eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden.
a
Vom 25. Nov. 1959 bis zum 30. Juni 1997 war das Übereink. auf Grund einer
Ausdehnungserklärung des Vereinigten Königreichs in Hongkong anwendbar. Seit dem
1. Juli 1997 bildet Hongkong eine Besondere Verwaltungsregion (SAR) der
Volksrepublik China. Auf Grund der chinesischen Erklärung vom 6. Juni 1997 ist das Übereink. seit dem 1. Juli 1997 auch in der SAR Hongkong anwendbar.
b
Ohne Abweichungen anwendbar.
c
Vom 4. Okt. 1999 bis zum 19. Dez. 1999 war das Übereink. auf Grund einer
Ausdehnungserklärung Portugals in Macau anwendbar. Seit dem 20. Dez. 1999 bildet Macau eine Besondere Verwaltungsregion (SAR) der Volksrepublik China. Auf Grund der chinesischen Erklärung vom 13. Dez. 1999 ist das Übereink. seit dem 20. Dez. 1999 auch in der SAR Macau anwendbar.
d
22. Mai 1990: Vereinigung der Jemenitischen Arabischen Republik und der
Demokratischen Volksrepublik Jemen zur Republik Jemen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


1 Der nachstehend abgedruckte deutsche Text bildet die in Übereinstimmung mit Artikel 42 der Geschäftsordnung der Internationalen Arbeitskonferenz angefertigte offizielle Übersetzung des französischen und englischen Urtextes. Der französische Originaltext findet sich unter der gleichen Nummer in der entsprechenden Ausgabe dieser Sammlung.
2 AS 1958 483
3 SR 0.822.713.9
4 SR 0.311.37
5 SR 0.311.371
6 SR 0.120
7 AS 1973 1684, 1975 2502, 1982 840, 1985 290, 1992 673, 2005 1853, 2008 31 und 2010 3991. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereichs findet sich auf der Internetseite des EDA (http://www.eda.admin.ch/vertraege).

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