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Nationalrat und Ständerat verhandeln getrennt. |
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Für Beschlüsse der Bundesversammlung ist die Übereinstimmung beider Räte erforderlich. |
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Das Gesetz sieht Bestimmungen vor, um sicherzustellen, dass bei Uneinigkeit der Räte Beschlüsse zu Stande kommen über: |
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a. die Gültigkeit oder Teilungültigkeit einer Volksinitiative; |
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b.1 die Umsetzung einer vom Volk angenommenen Volksinitiative in Form der allgemeinen Anregung; |
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c.2 die Umsetzung eines vom Volk gutgeheissenen Bundesbeschlusses zur Einleitung einer Totalrevision der Bundesverfassung; |
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d. den Voranschlag oder einen Nachtrag.3 |
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Die Räte können gültig verhandeln, wenn die Mehrheit ihrer Mitglieder anwesend ist. |
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In beiden Räten und in der Vereinigten Bundesversammlung entscheidet die Mehrheit der Stimmenden. |
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Der Zustimmung der Mehrheit der Mitglieder jedes der beiden Räte bedürfen jedoch: |
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a. die Dringlicherklärung von Bundesgesetzen; |
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b. Subventionsbestimmungen sowie Verpflichtungskredite und Zahlungsrahmen, die neue einmalige Ausgaben von mehr als 20 Millionen Franken oder neue wiederkehrende Ausgaben von mehr als 2 Millionen Franken nach sich ziehen; |
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c.4 die Erhöhung der Gesamtausgaben bei ausserordentlichem Zahlungsbedarf nach Artikel 126 Absatz 3. |
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Die Bundesversammlung kann die Beträge nach Absatz 3 Buchstabe b mit einer Verordnung der Teuerung anpassen.5 |
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Die Mitglieder der Bundesversammlung und des Bundesrates sowie die Bundeskanzlerin oder der Bundeskanzler können für ihre Äusserungen in den Räten und in deren Organen rechtlich nicht zur Verantwortung gezogen werden. |
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Das Gesetz kann weitere Arten der Immunität vorsehen und diese auf weitere Personen ausdehnen. |
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Angenommen in der Volksabstimmung vom 27. Sept. 2009, in Kraft seit 27. Sept. 2009 (BB vom 19. Dez. 2008, BRB vom 1. Dez. 2009 - AS 2009 6409; BBl 2008 2891 2907, 2009 13 8719). |
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Angenommen in der Volksabstimmung vom 27. Sept. 2009, in Kraft seit 27. Sept. 2009 (BB vom 19. Dez. 2008, BRB vom 1. Dez. 2009 - AS 2009 6409; BBl 2008 2891 2907, 2009 13 8719). |
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Angenommen in der Volksabstimmung vom 9. Febr. 2003, Bst. a und d in Kraft seit 1. Aug. 2003 (BB vom 4. Okt. 2002, BRB vom 25. März 2003, BB vom 19. Juni 2003 - AS 2003 1949; BBl 2001 4803 6080, 2002 6485, 2003 3111 3954 3960). |
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Angenommen in der Volksabstimmung vom 2. Dez. 2001 (BB vom 22. Juni 2001, BRB vom 4. Febr. 2002 - AS 2002 241; BBl 2000 4653, 2001 2387 2878, 2002 1209). |
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Angenommen in der Volksabstimmung vom 2. Dez. 2001 (BB vom 22. Juni 2001, BRB vom 4. Febr. 2002 - AS 2002 241; BBl 2000 4653, 2001 2387 2878, 2002 1209). |