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Tierschutzverordnung
Tabelle 3
Primaten (nicht züchtend)
Tierart
Für Gruppen bis zu n Tieren


Für jedes weitere Tier

Anmerkungen

Anzahl
(n)
Fläche
m2
Volumen
m3
Fläche
m2
Volumen
m3


 

 

 

 

 

 

 
Marmosetten
5
1,5
3
0,3
0,6
1) 2) 3) 4) 5)
Tamarine, Springtamarin
5
3
6
0,5
1
1) 2) 3) 4) 5)
Nachtaffe
5
6
12
1
2
1) 2) 3) 4) 5)
Saimiri
5
6
15
1,5
3,75
1) 2) 3) 5)
Klammeraffen, Meerkatzen, Makaken
5
15
45
3
9
1) 3) 5) 6) 7) 8)

 

 

 

 

 

 

 
Anmerkungen zu Tabelle 3 (Primaten, nicht züchtend)

 

 
1)
Klettermöglichkeiten, je nach Art Äste oder Kletterfelsen. Die Astdicke muss den Greiforganen der Tiere entsprechen.
2)
Schlafboxen. Sie sind der Art entsprechend auf Bodenhöhe oder erhöht anzubringen. Bei zeitweise unverträglichen Arten muss für jedes Tier eine Boxe
vorhanden sein.
3)
Sichtblenden, Ausweich- und Versteckmöglichkeiten.
4)
Monogames Paar mit tolerierten Nachkommen.
5)
Beschäftigung der Tiere durch wechselnde Gegenstände, z.B. Schwingseile, Stroh, Plastikfässer und durch das abwechslungsreiche Verstecken von Nahrung an wechselnden Orten. Die Tiere müssen durch zusätzliche Umweltreize zum Explorieren angeregt werden.
6)
Trenn- bzw. Absperrmöglichkeit.
7)
In Gehegen mit 45 m3 können 5 adulte Tiere oder 10 Jungtiere (bis maximal 3-jährig) gehalten werden.
8)
Kleine Gruppen (max. 3 Tiere) oder in begründeten Fällen unverträgliche Einzeltiere können maximal 1 Jahr lang in kleineren Gehegen mit mindestens 15 m3 gehalten werden, wenn sie täglich während der Aktivitätszeit mindestens 5 Stunden Zugang zum grossen Auslaufgehege mit 45 m3 haben.

 

 


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