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Als Schiessübungen und Ausbildungskurse im Interesse der Landesverteidigung gelten: |
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a. die Bundesübungen: |
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1. Obligatorische Programme 25 m, 50 m und 300 m, |
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2. Feldschiessen 25 m, 50 m und 300 m; |
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b. die freiwilligen Schiessübungen: |
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1.2 Vereinstrainings, Schiesswettkämpfe und Vorübungen zu den Bundesübungen. Nach Massgabe der Grösse der Schiessanlage, der Anzahl sie benützenden Schützen, der Mitgliederzahl der darauf trainierenden Schiessvereine sowie der Lärmbelastung kann ausgegangen werden von jährlich: |
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- sieben Schiesshalbtagen für die Vereinstrainings und die Schiesswettkämpfe |
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- vier Schiesshalbtagen für die Vorübungen zu den Bundesübungen, |
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2. Schiesswettkämpfe der militärischen Verbände und Vereine; |
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c. die Schiesskurse: |
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1. Schützenmeisterkurse, |
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2. Jungschützenleiterkurse, |
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3. Schützenmeister- und Jungschützenleiter-Wiederholungskurse, |
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4. Jungschützenkurse, |
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5. Nachschiesskurse, |
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6. Verbliebenenkurse. |
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Als Ordonnanzwaffen gelten die folgenden, unveränderten, von der armasuisse für die Armee beschafften Waffen: |
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a. Handfeuerwaffen: |
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1. Langgewehre 11 und 96/11, |
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2. Karabiner 11, |
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3. Karabiner 31, |
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4. Sturmgewehr 57, |
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5. Sturmgewehr 90; |
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b. Faustfeuerwaffen: |
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1. Pistole 00, |
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2. Pistole 06, |
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3. Pistole 06/29, |
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4. Pistole 49 (SIG P 210), |
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5. Pistole 75 (SIGSAUER P 220), |
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6. Pistole 03 (SIG Pro SPC 2009).3 |
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Als Ordonnanzwaffen gelten auch die entsprechenden P-gestempelten Waffen, welche den Angehörigen der Armee beim Ausscheiden aus der Armee zu Eigentum überlassen werden.4 |
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Als Ordonnanzmunition gelten: |
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a. Gewehrpatronen 11 und 90; |
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b. Pistolenpatronen 03 und 41. |
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Ordonnanzwaffen werden abgegeben: |
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a. als persönliche Waffen: |
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1. Sturmgewehre, leihweise, als Teil der persönlichen Ausrüstung, |
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2. Pistolen, leihweise, als Teil der persönlichen Ausrüstung; |
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b. als persönliche Leihwaffen an: |
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1. schiesspflichtige Offiziere zur Erfüllung der Schiesspflicht, |
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2. Mitglieder anerkannter Schiessvereine mit einem Schiessnachweis, |
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3. Funktionärinnen und Funktionäre im Schiesswesen ausser Dienst für die Dauer ihres Amtes; |
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c. als unpersönliche Leihwaffen: |
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1. Sturmgewehre 90, an Schiessvereine für Jungschützenkurse, |
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2. Pistolen 75, an Pistolensektionen zur Ausbildung von Juniorinnen und Junioren im Pistolenschiessen, |
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3.5 Sturmgewehre 90, an Schiessvereine für ausländische Vereinsmitglieder mit Niederlassungsbewilligung; |
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d. als P-gestempelte Ordonnanzwaffen, welche den Angehörigen der Armee beim Ausscheiden aus der Armee zu Eigentum überlassen werden. |
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Personen nach Absatz 1 Buchstabe b Ziffern 2 und 3, die nicht oder nicht mehr in der Armee eingeteilt sind, erhalten die persönliche Leihwaffe nach Vorlage eines gültigen Waffenerwerbsscheins gemäss Artikel 8 Absatz 1 des Waffengesetzes vom 20. Juni 19976.7 |
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Der Bund kann Jugendschiessen von nationaler, kantonaler oder regionaler Bedeutung für Teilnehmende ab dem 10. Altersjahr durch die Abgabe von Kaufmunition und die Ausleihe von Sturmgewehren 90 unterstützen. |
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SR 510.10 |
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Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Nov. 2007, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 6795). |
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Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Nov. 2007, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 6795). |
| 4 |
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 21. Nov. 2007, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 6795). |
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Fassung gemäss Ziff. I der V vom 27. Nov. 2009, in Kraft seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 6497). |
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SR 514.54 |
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Eingefügt durch Ziff. I der V vom 27. Nov. 2009, in Kraft seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 6497). |
| 8 |
Fassung gemäss Ziff. I der V vom 27. Nov. 2009, in Kraft seit 1. Jan. 2010 (AS 2009 6497). |
| 9 |
SR 514.10 |