| Verordnung über die Schifffahrt auf schweizerischen Gewässern |
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Schifffahrtszeichen |
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Allgemeines |
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1. Die Schifffahrtszeichen mit Ausnahme der als Schwimmkörper ausgebildeten Zeichen sind so zu gestalten, dass ihre projizierte Form derjenigen in diesem Anhang entspricht. |
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2. Die Tafeln sind so zu bemessen, dass ihre kürzeste Seitenlänge mindestens 80 cm beträgt. Sofern ihre Rückseite nicht als Schifffahrtszeichen dargestellt wird, ist sie weiss zu bemalen. |
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3. Kugelförmige und zylindrische, als Schwimmkörper ausgebildete Zeichen müssen einen Durchmesser von mindestens 40 cm, kegelförmige einen Basisdurchmesser von mindestens 45 cm haben. |
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4. Ortsfest oder auf Schwimmkörpern aufgestellte zylindrische Zeichen müssen einen Durchmesser von mindestens 30 cm, kegelförmige einen Basisdurchmesser von mindestens 45 cm haben. |
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5. Die Schifffahrtszeichen können angeleuchtet werden. |
A.1
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Verbot der Durchfahrt - allgemeines Verbotszeichen
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oder - zwei Lichter übereinander
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A.2
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Verbot der Durchfahrt für Schiffe mit Maschinenantrieb
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A.3
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Verbot des Wasserskifahrens
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A.4
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Verbot des Fahrens mit Segelschiffen
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A.4bis
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Verbot des Fahrens mit Segelbrettern
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A.5
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Überholverbot
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A.6
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Verbot des Begegnens und Überholens
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A.7
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Verbotenes Stillliegen
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A.8
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Ankerverbot
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A.9
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Festmacheverbot
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A.10
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Wendeverbot
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A.11
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Verbot, schädlichen Wellenschlag oder Sog zu erzeugen
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A.12
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Verbot, ausserhalb der angezeigten Begrenzungen zu fahren
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A.13
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Durchfahrt verboten, aber Weiterfahrt vorbereiten
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A.14
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Badeverbot
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B.1
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Gebot, die durch den Pfeil angegebene Richtung einzuschlagen
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B.2
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Gebot, unter bestimmten Bedingungen anzuhalten
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B.3
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Gebot, die in Stundenkilometern (km/h) angegebene Geschwindigkeit nicht zu überschreiten
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B.4
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Gebot, ein Schallzeichen zu geben
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B.5
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Gebot, besondere Vorsicht walten zu lassen
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C. Zeichen für Einschränkungen |
C.1
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Beschränkung der Durchfahrtshöhe (über dem Wasserspiegel)
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C.2
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Beschränkte Durchfahrtsbreite
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C.3
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Das Fahrwasser ist eingeengt; die Zahl auf dem Zeichen gibt den Abstand in Metern (m) an, in dem sich Schiffe vom Ufer entfernt halten sollen
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C.4
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Begrenzte Wassertiefe
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D.1
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Empfohlene Durchfahrt bei Brücken a. für Verkehr in beiden Richtungen b. für Verkehr nur in der Richtung, in der die Zeichen sichtbar sind
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D.2
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Empfehlung, sich auf der mit «grün» bezeichneten Fahrwasserseite zu halten
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E.1
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Erlaubnis zur Durchfahrt
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E.2
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Erlaubnis zum Stillliegen
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E.3
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Erlaubnis zum Ankern
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E.4
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Erlaubnis zum Festmachen
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E.5
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Erlaubnis zum Wasserskifahren
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E.5bis
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Erlaubnis zum Fahren mit Segelbrettern
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E.5ter
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Erlaubnis zum Fahren mit Drachensegelbrettern
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E.6
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Empfohlene Fahrrichtung
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E.7
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Nicht freifahrende Fähre
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E.8
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Wehr
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E.9
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Stelle zum Einwassern von Schiffen
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E.10
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Stelle zum Auswassern von Schiffen
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E.11
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Ende eines Verbotes oder Gebotes
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E.12
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Hochspannungs-Freileitung
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F. Zusätzliche Schilder und Anschriften |
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Die Schifffahrtszeichen A. 1 bis E. 12 können ergänzt werden, insbesondere durch: |
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1. Schilder, welche die Entfernung von der Stelle angeben, bei der die angezeigte Vorschrift oder Besonderheit zu beachten ist. Die Schilder werden über dem Schifffahrtszeichen angebracht. |
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Beispiel: Gebot, eine Geschwindigkeit von 12 km/h nach 1000 m nicht zu überschreiten
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2. Pfeile, die angeben, in welcher Richtung das Schifffahrtszeichen gilt. |
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Beispiel: Erlaubnis zum Stillliegen
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3. Schilder, die ergänzende Erklärungen oder Hinweise geben. Die Schilder werden unter dem Schifffahrtszeichen angebracht. |
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Beispiel: Anhalten zwecks Zollabfertigung
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G. Kennzeichnung der Untiefen und anderer Hindernisse |
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G.1
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Einzelne Hindernisse Kegel mit Spitze nach unten rot bemalt oder unbemalt
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G.2
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Fahrwasserbezeichnung Zylinder rot bemalt oder unbemalt Kegel mit Spitze nach oben grün bemalt oder unbemalt
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Beispiel: Bezeichnung einer Untiefe in Ufernähe - seeseitig: Zylinder - landseitig: Kegel
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Beispiel: Bezeichnung eines Fahrwassers in untiefem Gebiet - auf der vom Gewässer aus gesehen rechten Seite: grüne Kegel - auf der vom Gewässer aus gesehen linken Seite: rote Zylinder
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G.3
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Ausgedehnte Hindernisse - im nördlichen Quadrant: zwei übereinander angebrachte Kegel, beide mit der Spitze nach oben - im östlichen Quadrant: zwei übereinander angebrachte Kegel, der untere mit der Spitze nach unten, der obere mit der Spitze nach oben - im südlichen Quadrant: zwei übereinander angebrachte Kegel, beide mit der Spitze nach unten - im westlichen Quadrant: zwei übereinander angebrachte Kegel, der untere mit der Spitze nach oben, der obere mit der Spitze nach unten.
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Beispiel: Ausgedehnte Untiefe Die Zeichen zeigen an, dass sich im nördlichen und im westlichen Quadrant tiefes Wasser befindet.
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H.1
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Vorsichtsmeldung
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H.2
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Sturmwarnung
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Bereinigt gemäss Ziff. II der V vom 11. Sept. 1991 (AS 1992 219) und Ziff. II Abs. 2 der V vom 2. Mai 2007, in Kraft seit 1. Dez. 2007 (AS 2007 2275). |
| 2 |
Farblegende siehe am Ende der Ziff. I dieses Anhangs. |