| 1 |
Die Auffangeinrichtung ist eine Vorsorgeeinrichtung. |
| 2 |
Sie ist verpflichtet: |
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a. Arbeitgeber, die ihrer Pflicht zum Anschluss an eine Vorsorgeeinrichtung nicht nachkommen, anzuschliessen; |
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b. Arbeitgeber auf deren Begehren anzuschliessen; |
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c. Personen als freiwillige Versicherte aufzunehmen; |
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d. die Leistungen nach Artikel 12 auszurichten; |
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e.1 die Arbeitslosenversicherung anzuschliessen und für die von dieser Versicherung gemeldeten Bezüger von Taggeldern die obligatorische Versicherung durchzuführen. |
| 2bis |
Zur Erfüllung ihrer Aufgaben nach Absatz 2 Buchstaben a und b und Artikel 12 Absatz 2 kann die Auffangeinrichtung Verfügungen erlassen. Diese sind vollstreckbaren Urteilen im Sinne von Artikel 80 des Bundesgesetzes vom 11. April 18892 über Schuldbetreibung und Konkurs gleichgestellt.3 |
| 3 |
Der Auffangeinrichtung dürfen keine wettbewerbsverzerrenden Vergünstigungen gewährt werden. |
| 4 |
Die Auffangeinrichtung schafft regionale Zweigstellen. |
| 5 |
Die Auffangeinrichtung führt Freizügigkeitskonten gemäss Artikel 4 Absatz 2 des FZG4. Sie führt darüber eine besondere Rechnung.5 |
| 6 |
Die Auffangeinrichtung ist nicht verpflichtet, laufende Rentenverpflichtungen zu übernehmen.6 |
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| 1 |
Eingefügt durch Art. 117a des Arbeitslosenversicherungsgesetzes vom 26. Juni 1982, in Kraft seit 1. Juli 1997 (AS 1982 2184; BBl 1980 III 489). |
| 2 |
SR 281.1 |
| 3 |
Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 3. Okt. 2003 (1. BVG-Revision), in Kraft seit 1. Jan. 2005 (AS 2004 1677; BBl 2000 2637). |
| 4 |
SR 831.42 |
| 5 |
Eingefügt durch Anhang Ziff. 3 des Freizügigkeitsgesetzes vom 17. Dez. 1993, in Kraft 1. Jan. 1995 (AS 1994 2386; BBl 1992 III 533). |
| 6 |
Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. Dez. 2006 (Wechsel der Vorsorgeeinrichtung), in Kraft seit 1. Mai 2007 (AS 2007 1803; BBl 2005 5941 5953). |