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2. Abschnitt

1 Getreidezulage


Zur Zulage berechtigende Flächen


Art. 4

1 Die Getreidezulage wird ausgerichtet für Flächen mit den Kulturen Weizen, Dinkel, Roggen, Emmer, Einkorn, Gerste, Hafer, Triticale, Reis, Hirse, Sorghum sowie Mischungen dieser Getreidearten.
2 Sie wird auch für angestammte Flächen in der ausländischen Grenzzone nach Artikel 17 Absatz 2 LBV2 ausgerichtet.
3 Keine Zulage wird ausgerichtet für:
a. Flächen ausserhalb der landwirtschaftlichen Nutzfläche;
b. Parzellen oder Parzellenteile mit hohem Besatz an Problempflanzen, insbesondere Blacken, Ackerkratzdisteln, Quecken, Flughafer, Jakobs-Kreuzkraut und invasive Neophyten;
c. Getreide, die vor ihrem Reifezustand oder nicht zur Körnergewinnung geerntet werden;
d. Getreide in Mischungen nach Artikel 6b Absatz 2;
e. Ackerschonstreifen nach Artikel 55 Absatz 1 Buchstabe j DZV3.

Höhe der Getreidezulage


Art. 5

Die Getreidezulage pro Hektare und Jahr errechnet sich aus den für die Zulage bewilligten Mitteln und der zur Zulage berechtigenden Getreidefläche. Das Resultat wird auf ganze Franken abgerundet.


1 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 21. Sept. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 3943).
2 SR 910.91
3 SR 910.13

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